interview
Bei der Open Stage am 15. November 2025 stellte die Designerin Juliane Lipp das von ihr herausgegebene Magazin Jolki Palki! über russlanddeutsche Identität, Kultur und Geschichte vor. Im Interview spricht sie über die Hintergründe des Magazins.
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meine augen sehen im dunkeln. Fotoprojekt von Natalie Stanczak
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Identität war für Nicky Kippes immer in zwei Kategorien gespalten: die „queere deutsche“ Person und die „Russlanddeutsche“ Person. Erst in den letzten paar Jahren hat Nicky diese über eine künstlerische Annäherung vereinen können.
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Dialekt, Akzent, Slang: Nicht was du sagst zählt, sondern wie
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Mehrsprachigkeit ist eine Schatzkiste
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Sprache mit Ballast: Russisch sprechen – trotz Krieg?
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Sprache verlieren heißt Geschichte verlieren
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Wenn Worte nicht mehr verbinden
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Zu hochdeutsch? Wenn Sprache zur Hürde wird
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Sprache, Identität & Migration – Eure Sprachnachrichten
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Sprache wechseln, wenn die Stimmung kippt?
veranstaltung
Sprache als Machtinstrument - Tresentalk mit Prof. Botakoz Kassymbekova | ⏰ Freitag, 12. September 2025, 18:00 | 📍 Café der Kulturfabrik Moabit, Lehrter Str. 35, 10557 Berlin
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Nicht muttersprachlich = nicht zugehörig?
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Name = Identität?
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Mehrsprachig oder sprachlos?
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Semetchki ist ein künstlerisches Kollektiv von Kunststudent:innen an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Alle Mitglieder des Kollektivs haben einen Bezug zum postsowjetischen Raum. Hier stellt sich das Kollektiv und seine Arbeit vor!
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Künstlerische Praktiken von queeren Feminist:innen in Zentralasien trotzen autoritären Regimen und sozialen Tabus und schaffen dabei Räume für Widerstand, Zugehörigkeit und radikale Fürsorge. Saltanat Shoshanova beleuchtet in ihrem Text künstlerische Strategien zwischen Protest, Tradition und Visionen für eine dekoloniale Zukunft.
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Am 9. Mai begehen postsowjetische Migrant:innen in Deutschland den 80. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland. Die Feierlichkeiten stehen erneut im Zeichen der Vereinnahmung durch die russische Kriegsmaschine. Gleichzeitig ist es höchste Zeit, über die Bedeutung des 9. Mai für postsowjetische Jüd:innen und ihre Randstellung in der deutschen Erinnerungspolitik nachzudenken.
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False Balance: Wie verzerrte Berichterstattung Vorurteile verstärkt
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Was ist an mir jüdisch? – Eine Lesung von Yuriy Krotov
Was bedeutet es, jüdisch zu sein? Diese Frage beschäftigt Yuriy Krotov immer wieder.
interview
Die Kulturwissenschaftlerin Alina Jašina-Schäfer forscht zum Thema Arbeit bei Spätaussiedlerinnen. Sie geht unter anderem der Frage nach, welche Erfahrungen Spätaussiedlerinnen auf dem deutschen Arbeitsmarkt machen und welche Rolle Geschlecht dabei spielt. Im Interview erzählt sie mehr über ihre Forschungsergebnisse.
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In ihren Arbeiten bildet Elena Rohloff eine Spurensuche ab – nach Identität, Erinnerung und Verständnis. Hier stellt sie zwei von ihnen vor.
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Yuriy Krotov stellt sich in seinem Text die Frage, was an ihm jüdisch ist. Eine Frage, die ihn immer wieder verwirrt.
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In ihrem Projekt Wodka&Schokolade »Für uns, Domoy, hat es nicht mehr gegeben.« setzt sich Kim Mayer sich mit der Geschichte der Russlanddeutschen, die geprägt ist von Deportationen und Repressionen, sowie der Suche nach der eigenen, diffusen und „doppelten“ Identität auseinander. Hierfür reiste sie das erste Mal in ihrem Leben nach Kasachstan, das Geburtsland ihrer Eltern. Das Land, in das ihr Opa deportiert worden war. Fotografien ihrer Eindrücke in Kasachstan mischen sich mit dem Archivmaterial ihrer Familie, sowie Textauszügen ihrer eigenen Gedanken.
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In einigen Ländern Europas und Zentralasiens leben deutsche Minderheiten, teilweise seit vielen Generationen in denselben Regionen. Im Laufe der Zeit waren sie vielen Herausforderungen ausgesetzt, heute müssen sie sich auf den Wandel gesellschaftlicher Strukturen einstellen. Wer sie sind, was sie machen und wie es sich anfühlt, ein Teil davon zu sein, darüber hat Andrea Polanski einen Text für uns verfasst.
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3 Fakten über die deutschen Minderheiten
Im Video stellt die Journalistin Andrea Polanski 3 Fakten über die deutschen Minderheiten vor.
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Anton Livshits über das Zusammenspiel von Russlands Desinformation und antiamerikanischen Ressentiments in Deutschland
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Was ist Erinnerungskultur?
An wen erinnern wir uns? Wer bekommt Platz in unserem kollektiven Erinnern? Diesen Fragen geht die Kulturwissenschaftlerin Eleonora Han im Video nach.
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Sprachenpolitik in Kasachstan. Was passiert da gerade?
Sprachenpolitik in Kasachstan: Die Sprachen, die wir sprechen, sind oft eng mit unserer Identität verknüpft. Mehr dazu in unserem Video!
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3 Tipps zum Lernen über jüdisches Leben in Deutschland
Die jüdischen Communities in Deutschland sind vielfältig! Sascha hat 3 Tipps für euch gesammelt, wie ihr mehr über sie erfahren könnt.
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Das DOMiD (Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V.) im Interview!
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Identität & doppelte Staatsbürgerschaft
Identität & doppelte Staatsbürgerschaft: Für Sascha stellte sich auch die Frage: Wer bin ich denn eigentlich? Deutscher? Russe? Sachse? Jude?
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Aleksandra Lewicki über die Auswirkungen und Entwicklungen historischer Rassismen.
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Die Geschichte der Intersektionalität wurzelt im schwarzen Feminismus und der Critical Race Theory und betont die Notwendigkeit, Diskriminierungsstrukturen aufzudecken. Dieser Artikel bietet eine kompakte Einführung in die Entstehungsgeschichte und die Grundprinzipien der Intersektionalität, die die Machtstrukturen in unserer Gesellschaft beleuchtet.
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Lost in identity
Dennis erzählt uns im Video über seinen Identitätsstruggle als Person, die polnisch, deutsch und Schwarz ist & in Deutschland aufgewachsen ist.
interview
Jahrelang wurde der Begriff "Migrationshintergrund" benutzt, um auszudrücken, dass jemand nicht "ganz" Deutsch ist. Seit einiger Zeit gerät er vermehrt in Kritik: Zu kompliziert, zu ungenau, sagt die Wissenschaftlerin Dr. Linda Supik. Edwin Warkentin, Kulturreferent für Russlanddeutsche, meint: Mit dem "Migrationshintergrund" können sich Spätaussiedler:innen nicht identifizieren. Im Ostklick-Gespräch diskutieren sie zusammen, welche Lösungsmöglichkeiten es gibt.
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„Warum fällt es so schwer, post-(ost-)migrantische Communitys für eine gemeinsame anti-rassistische Sache zu gewinnen? Viele von uns haben gelernt, sich von anderen Migrant:innen abzugrenzen, ‚Vorzeige-Minderheit‘ zu sein." Diese Beobachtung hat Paula Balov gemacht. Sie findet außerdem: Wir müssen uns von der Idee einer harmonischen migrantischen Community verabschieden. Stattdessen brauchen wir eine solidarische Debattenkultur.
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5 Buchtipps: Bücher über Russlanddeutsche
Bücher über Russlanddeutsche: Wir haben geschmökert und Buchtipps von Autor:innen gesammelt, die sich mit dem Thema RD+ beschäftigen.
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DNA-Tests – cringe oder cool?
Habt ihr schon mal einen DNA-Tests zuhause selbst durchgeführt, um mehr über eure Herkunft zu erfahren?
interview
Viele Russlanddeutsche der zweiten Generation sprechen kaum bis gar kein Russisch mehr. Hier erzählen und analysieren die Journalistin Natalia Wenzel-Warkentin und Jannis Panagiotidis über die möglichen Gründe und wie man sich die Sprache wieder zurückerobern kann.
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Mit fünf Jahren verließ Helena Kaufmann gemeinsam mit ihrer Familie Kasachstan. Seitdem lebt sie in Deutschland und ist heute Journalistin, unter anderem produziert sie einen Podcast für den WDR. Hinter dem Titel „Heimatmysterium“ verbirgt sich ihre Suche nach Heimat, nach Identität, nach Zugehörigkeit. Das Ergebnis: Sie möchte und muss sich nicht festlegen. Im Gespräch erzählt sie, wie sie zu dieser Erkenntnis kam, was ihre Generation von der ihrer Eltern unterscheidet, und welche Hoffnungen sie in eine postmigrantischen Community hat.
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Zwei russlanddeutsche LGBTQ+ Personen erzählen von den verschiedenen Welten, in denen sie leben, und auch, wie diese sich manchmal gegenseitig ergänzen oder ausschließen können.
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Die Theatermacher Federico und Wenzel Vöcks de Schwindt erzählen in einem dokumentarischen Theaterstück die Geschichte der Wolgadeutschen in Südamerika.
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Viktoria Morasch hat den Historiker Mischa Gabowitsch gebeten, das vielschichtige Datum für uns zu beleuchten.
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Viktoria Morasch untersucht, welche Rolle Arbeit im Leben von (Spät-)Aussiedler:innen spielt.
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Ein Gespräch über Selbst- und Fremdbezeichnungen mit unserem Social-Media-Manager Sergej Prokopkin
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Russlanddeutsche über Identitäten & Teilhabe
3 Russlanddeutsche über Identitäten & Teilhabe
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Was es heißt russlanddeutsch zu sein
Deutsch, russisch, russlanddeutsch? Russlanddeutsche Aussiedler und Spätaussiedler:innen sitzen häufig zwischen den Stühlen.