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Russlanddeutsche Geschichte im 1. Weltkrieg

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Enteignungen, Vertreibungen, Verbot von Kultureinrichtungen: Nicht erst während des Zweiten Weltkriegs wurden die Russlanddeutschen pauschal der Spionage und des Verrats beschuldigt und verfolgt. Auch im Ersten Weltkrieg kam ihnen die Rolle des „Sündenbocks“ zu – und das, obwohl sich die Mehrheit zuvor zum Zaren bekannt hatte. Auf die Turbulenzen des Kriegs traf im zaristischen Russland die Revolution hinzu – und auch die hinterließ ihre Spuren bei den Russlanddeutschen.