Vor 40 Jahren erschütterte die Reaktorkatastrophe von Tschornobyl die Welt. Millionen Menschen waren von den gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Folgen betroffen, viele davon bis heute. Wir fragen uns 40 Jahre nach Tschornobyl, warum die Katastrophe bis heute nachwirkt und welche Spuren sie im Leben der Menschen hinterlassen hat.








Doch Tschornobyl war mehr als ein Reaktorunglück. Die Katastrophe machte die Schwächen des sowjetischen Systems sichtbar: Obwohl Glasnost mehr Offenheit versprach, reagierte die Führung der Sowjetunion damals zunächst mit Geheimhaltung, Vertuschung und falschen Informationen. Für viele wurde Tschornobyl so zum Symbol für den Vertrauensverlust in die Sowjetunion.
Seit Russlands Angriff auf die Ukraine ist Tschornobyl erneut in den Fokus gerückt. Die Besetzung der Sperrzone und Angriffe auf nukleare Infrastruktur zeigen, wie eng Fragen von nuklearer Sicherheit, politischer Verantwortung und Krieg bis heute miteinander verbunden sind.
Möchtest du mehr über Tschornobyl, die Sowjetunion und die Bedeutung der Katastrophe für die Gegenwart erfahren? Dann empfehlen wir dir unseren Podcast „40 Jahre nach Tschornobyl. Zwischen Katastrophe, Vertuschung & Erinnerung“.
Dort sprechen Anna Veronika Wendland und Anna Zhukovets mit Matthäus Wehowski über die Reaktorkatastrophe von Tschornobyl, den Umgang der Sowjetunion mit der Katastrophe, Erinnerungskultur, Tschornobyl in der Popkultur sowie die aktuelle Bedeutung nuklearer Sicherheit im Krieg gegen die Ukraine. Den Podcast gibt es auf allen Plattformen, z.B. bei Spotify!
Du würdest gerne mehr über die Veranstaltung erfahren? Hier findest du weitere Infos.
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