Sharepic

Wer sind eigentlich… „jüdische Kontingentflüchtlinge“?

1

Mehr als 90 Prozent aller Jüdinnen und Juden in Deutschland kommen aus der ehemaligen Sowjetunion. Zwischen 1991 und 2004 kamen knapp 220.000 Menschen als sogenannte „jüdische Kontingentflüchtlinge“ nach Deutschland. Doch die Einwanderung war kein leichter Neuanfang: Verschiedene Verständnisse von Jüdischsein und Erinnerungskultur prallten aufeinander. Trotzdem veränderten die eingewanderten Juden und Jüdinnen das jüdische Leben in Deutschland grundlegend: Aus einst weniger als 30.000 Gemeindemitgliedern wurden über 100.000, dazu schätzungsweise noch einmal so viele Jüdinnen und Juden außerhalb der Gemeindestrukturen.

Wer wem als „jüdisch“ gilt, was Antisemitismus in der Sowjetunion bedeutete und warum Ankommen nicht gleich Dazugehören heißt, erfahrt ihr in der Slideshow auf den Bildern auf dieser Seite!

Möchtest du mehr über jüdisches Leben aus der Sowjetunion in Deutschland erfahren?
Dann hör‘ in die aktuelle Folge unseres Podcasts „Witz als Überlebensstrategie – Humor als Heimat“ rein. 

Darin sprechen Katja Garmasch und Hanna Veiler mit Yuriy Krotov über die Kraft des jüdischen Humors, über Identität, Diaspora, Erinnerung, Zugehörigkeit und die Fähigkeit, manchmal Unmögliches auszuhalten. Den Podcast gibt es auf allen Plattformen, z.B. bei Spotify!

 

Du würdest gerne mehr über jüdisches Leben aus der Sowjetunion erfahren? Hier findest du mehr dazu.

Gefällt dir der Beitrag “Wer sind eigentlich… „jüdische Kontingentflüchtlinge“”? Folge unseren online-Auftritten, um immer auf dem Laufenden zu bleiben! Mit uns kommst du auf Instagram, YouTube, TikTok und Facebook ins Gespräch. Du bist kein Social-Media-Fan? Alles klar, denn über unseren Telegram-Kanal erhältst du ganz bequem spannende Inhalte direkt aufs Handy zugeschickt und auf Spotify kannst du sie dir auch einfach anhören. Werde Teil unserer Community, empfehle unsere Inhalte weiter und diskutiere mit!