







Besonders stark betroffen waren die rund 1,2 Millionen Sowjetdeutschen, von denen etwa 80 Prozent bereits 1941 zwangsumgesiedelt wurden. In Zentralasien trafen sie auf die bereits zuvor deportierten Deutschen und andere verbannte Bevölkerungsgruppen.
Die traumatischen Erfahrungen von Deportation, Zwangsarbeit und der Stigmatisierung als „Volksfeinde“ wurden aus Angst vor erneuter Verfolgung lange verschwiegen. Dennoch wirkten die erlittenen Verletzungen und Ängste über Generationen hinweg nach. Die Aufarbeitung dieses Kapitels der sowjetischen Geschichte ist noch immer unvollständig.
Möchtest du mehr über russlanddeutsche Geschichte, die Sowjetunion und den Umgang mit der Vergangenheit in der Gegenwart erfahren? Dann empfehlen wir dir unseren Podcast „Deportation, Verlust & Neubeginn – Russlanddeutsche und tschetschenische Geschichten im Gespräch“.
Dort sprechen Marit Cremer und Edwin Warkentin mit Bettina Kaibach darüber, was die Erinnerungen russlanddeutscher und tschetschenischer Menschen verbindet, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es in ihren Geschichten, im Umgang mit dem Erlebten und in der Ankunft in Deutschland gibt. Den Podcast gibt es auf allen Plattformen, z.B. bei Spotify!
Du würdest gerne mehr über Russlanddeutsche erfahren? Hier findest du weitere Infos.
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